
China führte 1987 Zusatzabgaben für Eltern mit mehr als einem Kind ein. Das Ziel war, die Folgen der starken Bevölkerungszunahme – etwa Belastungen für Wirtschaft, Umwelt und soziale Systeme – einzudämmen. Durch finanzielle Sanktionen wollte der Staat große Familien unattraktiv machen und so das Bevölkerungswachstum bremsen. Diese Maßnahme dient zwar der Ressourcenplanung, bringt Familien jedoch erhebliche Kosten und wirft ethische Fragen zur Familienplanung auf.
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