11. „Wo unser Morgenspaziergang begann."

Stundenlang, während die Zeit verging und die Welt draußen ihren Lauf nahm, blieb Daisy fröhlich, friedlich und unbewusst von der Welt um sie herum, in den tiefsten, ruhigsten Schlaf versunken, den man sich vorstellen konnte, traumlos oder von schönen Träumen erfüllt. Ihre kleinen, zarten Pfoten zuckten ab und zu, bewegten sich leicht, als würde sie flinke, imaginäre Mäuse in ihren Träumen jagen, die vor ihr davonliefen; ihre feinen, weißen Schnurrhaare zitterten ebenfalls leicht als Reaktion auf die sanften, süßen Blumendüfte, die in der warmen Luft schwebten, sie umgaben und ihre Sinne betäubten.
Trotz aller Bemühungen, aller Versuche und gut gemeinten Versuche ihrer liebevollen Besitzerin, einer älteren, wohlwollenden, freundlichen Dame namens Mrs. Thompson, die Daisy wie ihre eigene Tochter liebte, weigerte sich die sture, aber charmante Katze beharrlich, aus ihrem friedlichen, erholsamen Schlaf zu erwachen. Mrs. Thompson rief sie sanft, liebevoll und wiederholt, bot ihr die köstlichsten Leckereien, die besten Spielzeuge und sogar einen neuen, noch bequemeren Platz an, aber Daisy reagierte nur mit einem zufriedenen, tiefen Schnurren, rollte sich noch enger zusammen und kuschelte sich noch tiefer, noch fester in ihr geliebtes Kissen, als würde sie sagen: „Fünf Minuten noch, bitte!"
Im Laufe des Nachmittags, als die Sonne ihren Höhepunkt überschritten hatte, kamen Mrs. Thompsons liebe Enkelkinder zu ihrem wöchentlichen, lang ersehnten Besuch vorbei, um ihre Großmutter zu sehen und mit ihr Zeit zu verbringen. Ihre Gesichter erhellten sich sofort, strahlten vor Freude und Begeisterung beim Anblick der friedlich schlafenden Katze, die wie eine kleine Schneeprinzessin aussah. Vorsichtig, um sie nicht zu wecken, mit Respekt vor ihrer Ruhe, versammelten sie sich leise, fast andächtig um Daisy, flüsterten miteinander, kicherten leise und lachten herzlich, während sie ihre tiefe, ausstrahlende Zufriedenheit, ihren Frieden und ihre Schönheit bewunderten.
Schließlich, als die Sonne langsam zu untergehen begann, der Himmel sich in wunderschöne Nuancen von Orange, Rosa und Lila tauchte und die Abendkühle einsetzte, erwachte Daisy langsam, allmählich aus ihrem langen, erholsamen Nickerchen. Sie streckte sich ausgiebig, faul, genüsslich und langsam, öffnete ihre blauen Augen und wurde von den liebevollen, strahlenden Gesichtern der Enkelkinder begrüßt, die auf sie gewartet hatten. Mit einem sanften, zarten, freundlichen Miau begrüßte sie sie, rieb ihre kleine, feuchte Schnauze an ihren ausgestreckten, wartenden Händen, schnurrte laut, zufrieden und glücklich, während sie sie mit Zuneigung, Liebe und sanften Streicheln überschütteten, die sie genoss.
In diesem besonderen, magischen Moment hatte Daisys sture, aber süße Weigerung, aufzuwachen, all den Menschen um sie herum, ihrer Besitzerin und den Kindern, unendliche Freude, Staunen und Bewunderung gebracht und sie an die kleinen, einfachen Freuden des Lebens erinnert, an die Schönheit der Ruhe und an die Bedeutung, sich Zeit zu nehmen, die wohltuende Wärme der Sonne, die Liebe der Familie und die einfachen Momente der Zufriedenheit zu genießen und zu schätzen.
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