1. Das Meerschweinchen


Meerschweinchen. GETTY IMAGES von Alexandra Jursova
Das Meerschweinchen (Cavia porcellus), ein kleines Nagetier, wurde bereits vor 3.000 Jahren in Peru domestiziert. Ähnlich wie Kaninchen wurden sie zunächst als Nahrungsquelle gezüchtet und erfreuten sich im 19. Jahrhundert zunehmender Beliebtheit als Heimtiere.
Der American Cavy Breeders Association zufolge werden dreizehn Rassen anerkannt – vom kurzhaarigen Abessinier bis zum lockigen Texel.
Meerschweinchen werden 20 bis 40 Zentimeter lang und wiegen zwischen 500 Gramm und 1,4 Kilogramm. Trotz ihrer geringen Größe können sie recht viel Unordnung verursachen; daher muss ihre Einstreu täglich gereinigt werden. Die Haltung von Meerschweinchen erfordert ein langfristiges Engagement, denn sie können ein Alter von sieben bis acht Jahren erreichen.
Bevor Sie sich ein Meerschweinchen zulegen, sollten Sie wissen, dass es sich um sehr soziale Tiere handelt, die am besten in Paaren oder Gruppen gehalten werden. Die Schweizer Tierschutzverordnung schreibt sogar vor, dass Meerschweinchen zu den Arten gehören, „die mindestens zu zweit gehalten werden müssen“. Zu diesen sozialen Tieren zählen auch Mäuse, Wellensittiche, Ratten, Japanwachteln, Aras, Kanarienvögel, Chinchillas, Kakadus, Degus, Prachtfinken, Rennmäuse und weitere.
Das Tierheim oder die Zoohandlung, von der Sie Ihre Tiere beziehen, kann Ihnen Auskunft darüber geben, welche zwei (oder drei) Meerschweinchen gut miteinander harmonieren.
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