7. Anfassen ist hier wirklich tabu!

Gnus beeindrucken nicht nur durch ihre gewaltigen Wanderungen, sondern auch durch ihre perfekt getimte Kälberzeit. Innerhalb weniger Wochen erblicken Hunderttausende Jungtiere das Licht der Welt. Diese Synchronität überfordert Räuber und erhöht die Überlebensrate. Nach rund 8,5 Monaten Tragzeit fällt die Geburt genau in die Regenzeit, wenn frisches Gras im Überfluss vorhanden ist. Bereits Minuten nach der Geburt stehen die Kälber auf wackeligen Beinen und können der Herde folgen. In sogenannten „Kindergärten“ sammeln sie sich und gewinnen Schutz in der Gruppe, während die Mütter Nahrung aufnehmen – ein eindrucksvolles Beispiel für kollektive Fürsorge im Tierreich.
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